
Unter "passive Infrastruktur" werden die Elemente des Gebäudes zusammengefasst,
die eine flexible Veränderung oder Erweiterung der technischen Infrastruktur erleichtern. Dazu
gehören im Wesentlichen Kabelkanäle, Leer-Rohre und Steigschächte für die horizontale und vertikale
Verteilung der Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, Sanitär-, Elektro- und Kommunikationsinstallationen. Weitere
Elemente sind auch Hohlwände, Hohldecken oder Doppelböden. Je flexibler die
passive Infrastruktur des Gebäudes ausgelegt ist, umso einfacher und vor allem auch kostengünstiger
können spätere Veränderungen durchgeführt werden. Ein Aspekt, der durch die kürzer werdenden Entwicklungszyklen
im Technologiesektor immer grössere Bedeutung erlangt.
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